Fahrradnutzung
prognostizieren.
Wie verändern Wetter und Tageszeit die Nachfrage nach Mietfahrrädern? Am Beispiel London wurden klassische Regressionsverfahren und ein neuronales Netz zur Vorhersage der stündlichen Fahrradnutzung verglichen.
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Grundlage waren 17.414 stündliche Beobachtungen von Januar 2015 bis Januar 2017. Die explorative Datenanalyse untersuchte Nutzungsmuster nach Tageszeit, Jahreszeit, Wetter sowie Wochenend- und Feiertagseffekten. Für die Modellierung wurden Zeitmerkmale abgeleitet, Wetterkategorien per One-Hot-Encoding aufbereitet und numerische Wetterdaten mit Min-Max-Skalierung transformiert.
Verglichen wurden ein Mittelwert-Basismodell, lineare, Ridge- und Lasso-Regression, polynomiale Regression sowie ein mehrschichtiges neuronales Netz (MLP). Ergänzend wurden statistische Merkmalsauswahl und Hyperparameteroptimierung mit GridSearchCV untersucht. Die Bewertung erfolgte anhand des RMSE auf einem zufällig abgetrennten Testdatensatz sowie mittels verschachtelter Kreuzvalidierung.
Als finales Modell wurde ein MLP mit einer verdeckten Schicht aus zwölf Neuronen ausgewählt. In der im Notebook dokumentierten verschachtelten Kreuzvalidierung erzielte es einen mittleren RMSE von rund 760 Ausleihen pro Stunde. Die Umsetzung erfolgte mit Python, pandas und scikit-learn in Jupyter; Matplotlib und Seaborn dienten der Visualisierung.